Der Gipfel des Gipfels
Die Spieleindustrie hat mit dem Kopierschutz etwas wahrlich Unsinniges in die Welt gesetzt. Immer wieder trifft man auf diese dämlichen Störenfriede, die schon so Manchem sein stabiles Windows gekostet haben. Besonders hervorgetan hat sich hier Starforce. Mit dem ersten Spiel, das diesen KS verwendete, war für mich der Gipfel der Dreistigkeit wahrlich erklommen. Es ist die eine Sache, sein Eigentum schützen zu wollen, aber es ist eine Andere, irgendwelche hardwarenahen Treiber auf einem PC zu platzieren. Daran, dass man nicht mehr die Software nutzen kann, die man möchte, hatte man sich ja schon bald gewöhnt. Daemon Tools ist ja bekanntlich nicht die einzige Applikation, die von heutigen Schutzsystemen beanstandet wird. Aber die Idee, die jetzt aufgekommen ist, hat wirklich schon bösartigen Charakter. „*Hochgradig* bösartig“, würde meine Mathelehrerin Kompletttieren. Denn man hat sich etwas ganz feines ausgedacht. Eigentlich ist dieser Einfall so absurd, dass ich ihn nicht für möglich gehalten hätte; aber man lernt ja nie aus.
Was schützt man gemeinhin mit einem Kopierschutz auf dem PC? Richtig! Ein Spiel. Und was für eine Art von Spiel? Nein! Falsch gedacht. Keine Vollversion. Auch Demos.
Ja, Demos. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine Demo von einem Spiel installiert habe. Aber nachdem ich mir eine Gamestar DVD mit der Vollversion von „Beyond Divinity“ ausgeliehen hatte, wollte ich mir die Testversionen der *neuesten* Spiele nicht entgehen lassen. Und siehe da, Eines gefiel. Xpand Rally Xtreme hieß mein Kandidat. Und nach der Installation kam dann das böse Erwachen.
Ende im Gelände. So einen Müll mach ich nicht mit. Geht doch selbst eure Demos mordkopieren.
Und Schups war’s schon wieder weg. Volldödel!
PS: Da fällt mir auf. Dieser Kopierschutz unterstützt WinXP Designs nicht. Das quietschbunte Lola
Lula Luna nutze ich doch gar nicht J.
FBI spioniert Bürger *unabsichtlich* aus
Wahnsinn,

so mancher Politiker muss seine Wähler bzw. Nichtwähler wahrlich für *end*-debil halten. Praktisch taub, stumm, blind und haarwurzelabwärtsquerschnittsgelähmt. Anders ist zumindest ein Kommentar von Alberto Gonzales, dem US-Generalstaatsanwalt, nicht wirklich zu deuten. Folgender Sachverhalt:
Auf einer Pressekonferenz hat der amtierende FBI Chef Robert Mueller eingeräumt, dass man über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Bürger heimlich überwacht hat, als bisher angenommen wurde. Unter anderem wurden E-Mail Kontakte, Telefongespräche und Informationen zu Kontobewegungen abgegriffen, mit dem Hinweis der Ermittler auf „dringliche Umstände“, so tagesschau.de. Das Problem bei der Sache: Solche „dringliche[n] Umstände“ gab es nie. Nachfolgend kann man dann das alte Spiel beobachten. Es gibt reihenweise Entschuldigungen, Ankündigungen von Untersuchungen und, und, und. Besonders amüsant ist aber letztendlich der Kommentar von Alberto Gonzales.
„Es gebe keine Entschuldigung für die Fehler, die begangen worden seien, auch wenn es sich nicht um Absicht gehandelt habe, sagte er.“
Ja wie?! Man kann jetzt schon unabsichtlich Leute ausspionieren? Vielleicht sollte man sich bei solch einem Malheur angewöhnen, direkt den vermeintlichen Terroristen aufzusuchen und sich für das Missverständnis entschuldigen. Das könnte z.B. so gehen:
„Guten Tag Herr Terrorist. Ich bin Herr Sowieso und möchte mich bei Ihnen entschuldigen. Ich habe Sie leider völlig unabsichtlich (ich weiß nicht, wie mir geschah) tagelang observiert und ausspioniert. Das tut mir aufrichtig leid. Ich mache jetzt mit meiner Arbeit weiter.“
Nicht? Das wäre falsch? Ich finde das super. Ich soll mich ja auch für Dinge entschuldigen, bei denen ich anderen Unrecht tue. Egal ob nun unabsichtlich, oder nicht. Völlig legitim, ja sogar lobenswert wäre das!
God bless America!
CatchMe v0.1.0.1
Hallöle,
wird mal wieder Zeit für einen kleinen Blogbeitrag, der auch gleich etwas Nützliches (nagut, darüber lässt sich streiten) mitbringt. Ich biete euch hier die neue und völlig aufgebohrte Version meines kleinen Spaß Spiels, mit Namen „CatchMe“. Es geht darum, ein Rechteck innerhalb von 60 Sekunden so oft wie möglich zu berühren. Schafft man einen bestimmten Durchschnitt, kommt man ein Level weiter. Ganz einfach oder ;)? Einfach mal ausprobieren! Ist fix auf der heimischen Pladde :).
Ciao Konrad
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