Bio ist leider nicht immer Öko
Jedem Bio-Skeptiker hat vor einiger Zeit ein taz-Artikel mächtig unter die Arme gegriffen. Eine Studie des Landwirtschaftsministeriums Baden-Württemberg ergab nämlich, dass zumeist Import-Produkte aus den Niederlanden und Italien pe(r)stizidbelastet (nach meinem Kenntnisstand etwa 11%, wer es besser weiß möge mich korrigieren) waren und wahrscheinlich damit auch immer noch sind.
Was mich persönlich aber viel mehr ärgert ist, dass selbst so mancher freier Bioladen hier in Rostock den Gedanken, der hinter Bio- und Ökosiegeln steckt, nicht ganz verstanden hat. Denn wer Bio nur als scheiß (das musste mal gesagt werden) Wellnessprodukt ansieht, hat mal so gar nichts verstanden. Bio steht für, und das scheinen viele schon vergessen zu haben, eine nachhaltige und naturschonende Landwirtschaft und nicht für “hauptsache mir gehts gut”. Genau das ist aber scheinbar der Hintergrund, wenn in einem Bioladen 24/7 das Licht brennt, nur damit jeder mitbekommt, dass dieser Bioladen auch tatsächlich da steht und mich kotzt es einfach nur an, wenn die 4-8 Halogenstrahler mit ihrer nicht gerade mäßigen Energiebilanz fleißig *unnütz* vor sich her brutzeln. Schämt Euch!
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