Ja nee
Schiff ahoi! Klar machen zum ändern!

Truecrypt 5! Endlich da!

6 Februar 2008 von Konrad Mohrfeldt

Geilo,

für Januar 2008 angekündigt und gestern, am SuperTuesday ;), veröffentlicht: Truecrypt 5. Der OpenSource Lösung zur Verschlüsselung von Daten war es bisher vorenthalten Systempartitionen (bei Windows) zu verschlüsseln. Das hat sich nun geändert. Ab sofort steht diese Möglichkeit zur Verfügung samt “pre-boot authentication, pipelined operations increasing read/write speed by up to 100% [...], XTS mode, [and] SHA-512“. Damit ist das Truecrypt das einzige Programm, das volle Systemverschlüsselung unterstüzt, quelloffen und kostenlos ist. Die ohnehin schon gute Geschwindigkeit (die wie oben schon erwähnt zitiert noch gesteigert wurde) macht außerdem Hoffnung, dass das Starten von Windows (bisher werden XP/XP-64/Vista/Vista-64/2k3/2k3-64 unterstüzt) zügig von statten geht. Die Quelloffenheit erschwert es zudem Backdoors einzubauen an denen bestimmte anständige Personen durchaus Interesse hätten.

Nebenbei wurde außerdem eine Version für den Mac (für Tiger und Leopard, Intel und PowerPC Architektur) bereitgestellt und eine grafische Oberfläche für Linux.

Wer jetzt noch ohne verschlüsseltes System rumläuft hat dafür keine Ausrede mehr :P.

 

PS: Ich werd hier nochmal ein Update machen, wenn ich die Systemverschlüsselung bei mir selbst ausprobiert habe. Zumindest Multiboot-Systeme sind aber etwas verfrickelter. Eine Komplettverschlüsselung der Festplatte mit Linux und Windows auf unterschiedlichen Partitionen ist zumindest nicht möglich. Abhilfe schafft soweit ich das bisher erlesen habe Grub in die jeweilige Linux Partition zu verschieben und dann über den Truecrypt Loader aufrufen zu lassen.

via http://www.truecrypt.org/
via http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=3776808

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4 Senäpe zu “Truecrypt 5! Endlich da!”

  1. Basti Sagt:

    Bitte?

  2. Konrad Mohrfeldt Sagt:

    Sehr geistreich. Was will uns der Dichter damit sagen?

  3. Basti Sagt:

    Eine Erläuterung des Nutzens und der Vorteile eines solchen Programmes wäre hilfreich umd diesen Blog-Eintrag zu verstehen. Das sollte das “Bitte?” ausdrücken.

  4. Konrad Mohrfeldt Sagt:

    Sag das doch :P.

    An und für sich sollte der Vorteil von verschlüsselten Daten/eines verschlüsselten Systems auf der Hand liegen. Jeder (lokale) Zugriff auf den Computer ist, zumindest was Datenbeschaffung angeht, bei entsprechend starkem Passwort (abhängig von Länge des Passworts und Vielfalt der verwendeten Zeichen - inklusive Groß- und Kleinschreibung) zum Scheitern verurteilt. Das mag bei Desktop-PCs vllt noch wenig überzeugend sein (aber auch hier schadet ein Mehr an Sicherheit nicht wirklich), bei Laptops oder Notebooks aber alle mal. Für denjenigen der die Daten haben will führt der einzige Weg über dich (bzw. dein Passwort - wenn er denn nicht Jahre warten will), ansonsten hat er nur Datenmüll.

    Das Ganze schützt dich zwar immer noch nicht vor eigener Dummheit im Internet (ist das OS einmal gestartet ist die Sicherheit wieder von dir und deinem Betriebssystem abhängig), aber wie gesagt, zumindest vor lokalem Unfug.

    Der explizite Vorteil dieses Programms ist es nun, dass es:

    a) quelloffen
    b) kostenlos

    ist. Denn Punkt 1 garantiert dir mehr oder weniger (auch bei OpenSource wäre es natürlich möglich eine Hintertür zu implentieren, die Frage ist, ob sich hier jmd die Mühe macht das Ganze durchzuschauen. Prinzipiell kann sowas durch die Quelloffenheit aber entdeckt werden, was bei ClosedSource in der Regel nicht der Fall ist oder nur unter erschwerten Umständen), dass dein PC sicher verschlüsselt wird ohne extra eingebaute Schwachstelle für entsprechende Interessenten und Punkt 2, dass du diese Sicherheit auch noch kostenlos bekommst. Noch Fragen ;)?

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