uuun de chiggiee boooob de eggggee
Tschiep, Tschiep, Tschiep!

Bis jetzt sind lediglich 3 deutsche Beiträge im pre-release FTP Verzeichnis vom 25C3 zu finden. Und im Gegensatz zum letzten Jahr sind die noch nicht mal wirklich interessant.
Der Beitrag zum Hackerparagraphen hält sich relativ lange damit auf zu erzählen, was sowieso schon alle wissen: beratungsresistente Politiker haben ein Gesetz geschaffen, dass keine Definitionslücke füllt, dafür aber ein großes Maß an Rechtsunsicherheit schafft. Die konkreten Fallbeispiele waren mir ehrlich gesagt etwas rar gesäht, lediglich der Mann vom Heiseverlag hat ein wenig zu dem beigetragen, was man erwartet hätte, oder was zumindest ich erwartet habe.
Den Beitrag zu den Datenpannen von und mit Patrick Breyer und Constanze Kurz, ging in Ordnung – Hauptgesprächstheme war der Forderungskatalog zu einem funktionierenden Datenschutz. Vielleicht hätte man mit der Überschrift noch etwas mehr machen können. Die Fragerunde hat mir auf jeden Fall gefehlt.
Positiv überrascht war ich vom Beitrag von Johannes Ullmaier zur analogen Überwachung anno 1920. Konkret ging es um die Tagebücher von Erich Mühsam in Festungshaft und die etwas skurilen Begebenheiten, die sich daraus entwickelt haben (leider nicht immer bzw. in aller Regel nicht positiv). Viel verraten möchte ich dazu nicht. Sollte man gesehen haben.
Die englischen Beiträge habe ich mir noch nicht angeguckt, auf den ersten Blick scheint allerdings viel Technikkram (was auf netzpolitik.org ja schon verlautbart wurde) dabei zu sein. Beyond Asimov – Laws for Robots könnte aber interessant werden (ich komm ja nicht umhin an das hier zu denken).
Alle Beiträge sind hier zu finden.
Tach auch ;)
Vodafone ist so eine Sache. Wenn man mich vor 2 Monaten gefragt hätte, wo ich die bessere Beratung bekomme, ob nun in einem Vodafone Shop oder an der Vodafone Hotline, dann hätte ich wahrscheinlich auf den Shop getippt. Das man sich so brutal irren kann, darauf wäre ich nie gekommen. Anfang September bin ich nämlich in so einen Shop gestiefelt und hab mir (weil mir auf der Fahrt zu meinen Eltern in der Bahn immer reichlich langweilig ist) dort einen UMTS Tarif geholt. Das Ganze aber in Absprache mit meinem persönlichen *hust* Betreuer *hust hust* vorläufig als "Testvertrag" über 14 Tage *keuchhust*.
Zuhause ausgepackt und angeschlossen und naja, eigentlich ist das passiert was ich erwartet hatte (und weswegen ich den Testvertrag wollte). Der Stick wollte so gar nicht auf meinem Laptop laufen (ob ich dem Shopmitarbeiter hätte erzählen sollen, dass da Archlinux drauf rennt?). Nun ja. Wayne. Dann probierst du das Ding spaßeshalber mal an den 2 XP-Maschinen (dem Laptop meiner Freundin, und meinem HTPC) aus, die hier noch rumstehen und sonst keine Freude haben. Immerhin ist HSDPA noch ganze 1,2 Mbit/s schneller als mein normaler Vodafone DSL Anschluss. Überraschung Nr. 1: Das Ding hat wohl ne Laptopphobie. Und zwar grundsätzlich!!!!11einself
Dritter Versuch. Ha….klappt. Und weils eben funktioniert surf ich doch damit auch mal n paar Runden. Erstaunt war ich hier schon, wie schnell die 300MB verpuffen, die als Inklusivvolumen drin sind. Also das Ding nach exakt 14 Tagen zurückgegeben (bei meiner zweiten persönlichen Kundenbetreuerin), Retourenrechnung für den Stick bekommen und guter Dinge nach Hause gestiefelt.
Ein paar Wochen später flattert die erste Rechnung ins Haus. Auf die hatte ich auch schon gewartet, weil mir mitgeteilt wurde, dass ich die Kosten anteilig zu zahlen hätte. Auch wenn ich den Spaß nur teste (was für mich völlig i.O. war). Rechnungsbetrag 26 Euro. Bitte? Wieso? Basispaketpreis 25 Euro. Ihr sollt mich nicht verarschen! Überraschung: Mein persönlicher Betreuer im Vodafoneshop hatte mir eine "Notfalldatenkarte" mit ins Paket getan. Das die extra kostet, davon war nie die Rede. Naja, sowieso keine Lust großartig zu diskutieren und das Geld, leicht zähneknirschend, bezahlt. Fertig!
Denkste! Nach weiteren 2 Wochen kam wieder eine Rechnung rein. Rechnungsbetrag: 358 Euro. Ähhhhhh, ne lass mal. Dufte Sache: Die überaus freundliche Dame beim telefonischen Kundensupport teilte mir dann mit, dass man von einem stornierten Kundenvertrag nichts wisse. Was die Rechnung angeht, werden die Mahnkosten erstmal nicht in Rechnung gestellt, weil ich mich im Widerspruch befinde. Ansonsten müsse ich mich noch einmal im Kundenshop vorstellen um dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Das hab ich dann auch gemacht. Meine dritte persönliche Kundenbetreuerin war dann aber scheinbar Azubi in der ersten Sekunde (was die anderen Kompetenzmäßig ja auch waren, aber diese Dame war dann schlicht noch überfordert von dem Sachverhalt an sich).
Ich könnte an dieser Stelle das Gesprächsprotokoll anhängen, was ich im Nachhinein angefertigt habe (um einem Anwalt ggf. ein YMMD zu verpassen), aber das lass ich jetzt mal. Kernaussagen des Gesprächs waren: "Wir verschicken hier keine Briefe", mit Bezug auf meine Bitte, man solle mir die Stornierungsbestätigung doch per Post zusenden, "Der Rechnungsbetrag stimmt doch", mit einem Fingerzeig auf die Rechnung (ganz großes Kino) und "Da kann ich jetzt aber auch nichts machen", immer dann wenn es um die Rechnung ging. Quintessenz war, dass man sich um die Stornierung des Vertrags kümmern wolle. Wegen der Rechnung solle ich mich an den Support wenden (und was seid ihr im Shop dann?).
Der telefonische Support teilte mir dann erstmal (wieder sehr freundlich) mit, dass er bei einem solchen Betrag nichts machen könne. Außerdem gabs als kleine Info nebenbei, dass das Inklusivvolumen im Vertrag nur 200MB und nicht die vom Shop vorgelaberten 300MB sind. Wegen der Rechnung solle ich einfach einen Brief an die Vodafone Kundenbetreung schreiben und mein Problem erläutern.
Das habe ich gemacht. 2 Seiten Text kamen bei raus mit grundsätzlicher Zahlungsbereitschaft für überzogenes Inklusivvolumen. Das waren nach meiner Rechnung allerdings nur etwa 70 Euro (wie die ursprünglichen 350 Euro zusammengekommen sind, war mir übrigens zu keinem Zeitpunkt wirklich klar). Außerdem gab’s noch ne Mail an den Kundensupport sich doch bitte um die Stornierung zu kümmern. Dann war eine Woche stille. Als nächstes trudelte die Bestätigung der Vertragsstornierung ein (ich weiß nicht von welcher Stelle aus das nun erledigt wurde. Da aber nie ein Anruf des Shops bei mir Einging – und die keine Post verschicken!!!!11 –, wird’s die Mail gewesen sein). Danach kam ein Mahnschreiben für die offenen 350 Euro. Und heute, ja heute, kam ein Anruf von Vodafone. Gemeldet hat sich ein junger Mann mit freundlicher Stimme. Der teilte mir dann mit:
Tja. So einfach kann’s gehen. Geballte Inkompetenz im Vodafoneshop und freundlicher und dazu auch noch hilfreicher Support am Telefon und auf dem Postweg. Was soll man da noch sagen? Vielleicht folgendes: Liebstes Vodafone. Spendiere doch bitte deinen Shopmitarbeitern 2 Tage Urlaub, steck Sie dann einen Monat in ne Zwangsausbildung für geballte Kompetenz und KnowHow zum Vertragsabschluss und schick mir außerdem die Adressen der Callcentermitarbeiter, damit die ne Tüte Gummibärchen von mir bekommen. Danke!