Twitter die Erste
Is man eigentlich noch 2.0 ohne Twitter?
Tags: Twitter braucht keine Tags! Twitter ist Chuck Norris!
Aus!
Aufhörn! *rumkugel*
heise online hat mich gerade dazu verleitet eine YMMD Kategorie anzulegen.
Wie ja schon seit bald nem Tag bekannt ist, wurde die Website von Herrn Dr. Wolfgang Schäuble „Opfer“ eines Hacks über eine Typo3-Lycke.
Dadurch konnte man die localconf.php auslesen und damit auch das Passwort. Zwar als Hash und nicht als Klartext, aber das war in diesem Fall kein sonderlich großes Hindernis. Denn der Passwort-Hash 39e8c8f7eeec9f73f7627154fb50f128 lässt sich ganz leicht mit Google „übersetzen“. Raus kommt das Passwort im Klartext, der Freifahrtsschein für jeden erdenklichen (tollen) Unfug.
Und das Passwort war: *trommelwirbel*
„gewinner“
Wenn das mal nicht Ironie pur ist. Wolfgang, YMMD!
Liebstes heise online
Ich bin ja selbst etwas nachlässig in Bezug auf Rechtschreibung und Interpunktion. Zugegeben! Aber zumindest lese ich mir (wahrscheinlich aus reiner Eitelkeit) meine Beiträge nach der Veröffentlichung noch einmal durch, um wenigstens die gröbsten Schnitzer auszubessern.
Vielleicht solltet ihr euch also auch etwas Eitelkeit zulegen, damit solche Sachen nicht überhand nehmen:
Die Android-Entwickler haben die Version 1.1 der Smartphone-Plattform Android fertigghestellt Die neue […]
Danke.
Update:
Netterweise muss ich zugeben, dass heise online anscheinend doch auch schon sehr ein wenig eitel ist. Der Beitrag, den ich ausm RSS gefischt habe, war dann 10 Minuten später korrigiert. Bombe!
Sinnfreie Gespräche
…führe ich gern manchmal mit meinem Vater
(z.B. per Mail)
Er: Hallo Kind,ich habe einen lecker Kuchen (als Rezept) für Dich gefunden. Bitte das linke nehmen.
Ich: hmmmmmmmmmm. piiiizzzaaaaaa
Er: …. oder Negerkußkuchen!!
Der weiß genau, wie er mich kriecht *gg*. (ja, kriecht mit ch. absichtlich. ungeheuerlich.)
Dein Staat, dein Richter, dein Henker
Ich hab mir den Artikel des Herrn Dr. Schäuble noch gar nicht durchgelesen, sondern eben nur einmal drüber gescrollt und weiß trotzdem schon wieder, dass ich mich mit Bockmist belasten werde. Das Ding ist schon von 2007, ich bin eben beim Pantoffelpunk dran hängen geblieben.
Ins Auge gestochen ist mir das Wort „Leviathan“. Die dazugehörige Verbindung war auch genau die, die ich im Kopf hatte: Thomas Hobbes.
Spätestens seit Thomas Hobbes’ »Leviathan« wird es als Ziel staatlicher Gewalt angesehen, ein Leben in Sicherheit zu ermöglichen.
Ich weiß ja nich, wies mit Thomas Hobbes auf Haupt-, und Realschule aussieht. Zumindest auf dem Gymnasium lernt jeder halbwegs intelligente Schüler, und das soll jetzt gar nicht den evtl. Einfluss Hobbes auf derlei Theorien leugnen oder schmälern, dass der liebe Thomas in einer Zeit gelebt hat, die zumindest nicht sonderlich gewaltfrei war. Ja und was man auch lernt ist, dass das den Mann geprägt hat. Nachhaltig. Das weiß sogar die Wikipedia.
Die Angst vor der Gewalt in Folge politischer Auseinandersetzungen – im England des 17. Jahrhunderts vor allem als Bürgerkrieg zwischen König und Parlament, zwischen verschiedenen gesellschaftlich und religiös differenzierten Gruppen – ist ein bestimmendes Element im Leben wie in der politischen Philosophie Thomas Hobbes geblieben.
Darauf möchte ich gar nicht weiter eingehen. Aber wie schon so manches mal stelle ich mir in stiller Besorgnis die Frage:
Wer zum Geier ist eigentlich auf die bescheuerte Idee gekommen, ein Anschlagsopfer als Bundesinnenminister einzusetzen?!