1. Verschlafen

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 23. Oktober 2009 · 2 Kommentare 

    Ich frage mich gerade was dämlicher ist:

    Die ganze Woche nur 3 Stunden zwischen den Tagen zu pennen und jedes mal völlig übermüdet zu sein oder

    1. festzustellen, dass das scheiße ist
    2. am Donnerstag früh ins Bett zu gehen
    3. relativ früh einzuschlafen (soll ja auch Leute geben, die sich im Bett mit anderen Dingen aufhalten, also ähhhhhh nicht *das* oder besser nicht nur *das* *gg*)
    4. Freitag ganze 3 Stunden zu verschlafen

    Ich glaube der erste Lösungsansatz war besser für mich, oder zumindest für meine Bildung. Narf.

  2. PorNoes!

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 10. Oktober 2009 · 1 Kommentar 

    Ist Porno gucken okay? fragt mich die taz heute, nachdem ich ausm Bett gekullert bin und proklamiert den „Streit der Woche“. Here comes the Deutungshoheit, yeah.

    In einem Porno sind alle Frauen willig, immer, rund um die Uhr. Da kann der Konsument schon mal Fiktion und Realität verwechseln. […] Jugendliche würden Begriffe wie Gang-Bang und bareback kennen, hätten aber von Schwangerschaftsverhütung noch nie etwas gehört.

    Genau. Seit ich 2 bin spiel ich mit meiner Red Rocket, seit ich 4 bin guck ich Pornos, seit ich 8 bin habe ich Sex mit Mädchen und jetzt Frauen und jedesmal wenn ich (nicht wir!!!!11) fertig bin schrei ich einmal laut „Terrorists win“. Außerdem haben alle meine Exfreundinnen mindestens 10 Kinder von mir und sind körperlich und seelisch verwahrlost durch ihren Einsatz für mich! Das haben 100 Jahre Pornos und Mörderspiele aus mir gemacht. Eine gottlose Zerstörungs- und Schwängerungsmaschine.

    Ähhhh…tschuldigung. Ganz ehrlich. Jeder mit dem ich bisher gesprochen habe (jaja, ich weiß, ich hab mein eigenes Milieu), hält Pornos für frauenfeindlich (zumindest in der Darstellung – zu dieser Gruppe zähle ich auch mich) oder hat wenigstens gesagt, dass er seine Freundin so niemals behandeln würde. Kinder hat von uns auch noch niemand. Und ja Kondom, Pille, etc. pp. sind uns Begriffe. Wir sind uns sogar bewusst über den massiven Hormonrausch, den ich zumindest in zweiter Instanz nicht unbedingt positiv beschreiben würde, den das oben genannte Verhüterlie verursacht. Geil wa? Und das trotz Corridor 7 mit 10, Wolfpak mit 8 und Lan Partys auf denen Pornos regelmäßig die Switches verstopfen.

    Wisst ihr Hanseln worüber ihr euch aufregen solltet? Das der Aufklärungsunterricht an meiner Schule so scheiße war, dass ich mich mit Informationsmaterial bei der BZGA vorsorgen durfte, bei denen übrigens fleißig gekürzt wird. Da verschwindet eure Aufklärung.

  3. When you see it…

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 19. September 2009 · Einen Kommentar hinterlassen 

    you‘ll shit bricks (es ist Rüttgers – tut ihr sowieso :D)

    Arslan und Rüttgers

    Kleiner Tipp?

  4. kopf@tisch

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 16. September 2009 · 1 Kommentar 

    Ach herrje. Wenn ich nicht selbst Mitglied dieser Partei wäre, würde mir schon so manches mal mehr als nur mulmig im Magen werden.

    Auf der FSA Demo am vergangenen Samstag kursierte das Gerücht (u.A. bei der taz) der Vorstand der Piratenpartei hätte den Mitgliedern einen Maulkorb verpasst (also ich hatte keinen). Tja. Wenn ich das und das hier lese, glaube ich sollten wir das durchziehen. Nur bitte umgekehrt.

    Menno.

  5. Liebe JuLis…

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 7. August 2009 · 2 Kommentare 

    …ich finde es ja wirklich schön, dass ihr euch so breit mit uns auseinandersetzt und ihr habt auch sicher nichts dagegen, dass ich auf dieser Seite euren „Arguliner“ und eure Eingangsmail veröffentliche. Ganz ehrlich: Ich versuche heute ausnahmsweise mal nicht allzu zynisch zu sein (au backe), weil ich mit euch jetzt auch nicht so unbedingt die Konfrontation suche, obwohl ich nicht gerade der größte Fan eures „Sonstigen“ Programms bin. Ich weiß nämlich, dass bei der FDP ein, zwei oder auch drei kluge Köpfe sitzen, wo das ans Bein pinkeln nicht nötig ist. So. Genug Vorwort.

    Interessant finde ich, dass ihr in eurem Arguliner auch „Vorwürfe“ an die FDP aufnehmt. Aus rein organisatorischer Sicht: Das würde ich separat behandeln ;).

    Los gehts.

    Zum Thema Bürgerrechte stellt ihr fest, dass wir, zumindest programmatisch, auf einer Wellenlänge sind. Soweit so gut.

    Zum Thema Urheber- und Patentrecht habt ihr wohl keinen eigenen Programmpunkt aber eine Beschlusslage von eurem ersten Bundeskongress 2007 in Kiel.
    Ihr schreibt:

    Die Bereitstellung und Nutzung von urheberrechtlich
    geschützten Inhalten in Tauschbörsen geht über das Recht der Privatkopie hinaus und ist daher bei
    geschützten Werken unzulässig.[…]Eine so genannte
    staatliche Kulturflatrate, durch die nach Zahlung eines Pauschalbetrags alle Lizenzansprüche abgegolten
    wären, lehnen die Jungen Liberalen entschieden ab.

    Satz numero uno ist eigentlich eine Darstellung des aktuellen Rechts, soweit ich das beurteilen _kann_. Und mit dieser Auslegung haben wir tatsächlich ein Problem und zwar aus mehreren, ganz verschiedenen, Gründen. Zum einen glauben wir nicht daran, dass mit dem „Untergang“ des Plattenmarktes (was vollständig wohl nie passieren wird) nicht unsere Kultur wegbricht. Es gab auch Kultur vor ihrer Kommerzialisierung und ihre Entkommerzialisierung fordern wir ja noch nicht mal. Tatsache ist: Von Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden Tauschbörsenprogramme betrieben und über diese Netzwerke werden auch immer urheberrechtlich geschützte Werke verteilt. Dieser Vorgang ist nicht umkehrbar und so langsam merkt das auch Musik- und Filmindustrie. Und jetzt kommt der Widerspruch:

    Strickt abzulehnen ist der rechtsstaatswidrige Auskunftsanspruch Privater
    gegenüber Internet-Service-Provider zur Herausgabe von Nutzerdaten.

    Unser Justizapparat ist schon heute völlig überfordert mit der Menge an Klagen zu genau diesem Thema. Ohne Auskunftsanspruch von privaten Firmen erstickt die Justiz und selbst mit diesem Anspruch müssten die Verfahren und die Verurteilung immer noch vor Gericht stattfinden. Wir finden also folgende Situation vor: Millionen Menschen kopieren diese Daten illegal (zur Zeit) und zu großen Teilen wissen sie auch, dass sie etwas illegales (zur Zeit) tun. Ihr fordert also ein, dass der Staat ein Gesetz unterstützt und durchsetzt, dass nicht durchsetzbar ist. Jedenfalls nicht mit rechtsstaatlichen Methoden. An dieser Stelle macht euch das Soziologengehirn meiner Schwester einen Strich durch die Rechnung, denn „eine Norm, die über lange Zeit nicht befolgt wird, [verliert] ihre Wirksamkeit […].“ (sagt das Wiki zum Herrn Jellinek). Da beißt ihr auf Granit. Zum anderen möchte ich euch darauf hinweisen (und ihr fordert, platt gesagt, ja oft „weniger Staat“), dass der Staat nicht für die Erhaltung eines bestimmten Geschäftsmodells zuständig ist, sondern nur für die Rahmenbedingungen, dass Geschäfte gemacht werden können.

    Die Kulturflatrate ist vielleicht nicht die Patentlösung, aber es ist einfach wichtig, sich über das Thema Gedanken zu machen. Wer Tauschbörsen kriminalisiert und den Tausch von Werken darüber unterbinden möchte, ist darauf angewiesen Möglichkeiten wahrzunehmen, die bei einem gesunden Menschenverstand nicht mehr unter „freiheitlich“ fallen.

    Zum Schlagsatz „Beim Thema Bürgerrechte sind die Liberalen überhaupt nicht glaubwürdig!“ antwortet ihr:

    Das sind sie doch. Zwar gab es in der Kohl-Ära großer Fehler (Großer Lauschangriff,
    1998), diese sind jedoch erkannt worden (Beschluss zur Abschaffung des Großen Lauschangriffs,
    2005, erneut fast einstimmig beschlossen im Bundestagswahlprogramm 2009). Die FDP hat sich
    seither dem Thema angenommen und sich für den Schutz der Bürgerrechte eingesetzt.

    Es ist schön, dass ihr die Fehler eingesehen habt, aber eben weil ihr den Großen Lauschangriff mitgetragen habt, seid ihr unglaubwürdig. Sich in der Opposition gegen die Regierung zu positionieren, ist nicht sonderlich schwer (und ja auch durchaus erwünscht an mancher Stelle). Wenn ihr jetzt alles anders machen wollt, super. Ihr habt ja wahrscheinlich die Gelegenheit das zu zeigen. Warten wir bis dahin doch einfach ab.

    Näxxter Schlagsatz: „Es gibt doch niemanden in der FDP, der die Bürgerrechte auch glaubwürdig vertritt!“ – Den habt ihr nicht von uns. Wir sind uns dem Herrn Hirsch und Baum, Frau Leutheusser-Schnarrenberger und Co. KG. durchaus bewusst.

    Weiter gehts: „Beim Thema Filesharing und Raubkopien verkennt die FDP die Realität!“. Eure Antwort:

    Nur weil etwas häufig praktiziert und schwer zu verfolgen ist, ist es nicht gleich in
    Ordnung. Der Großteil der Autofahrer hält sich nicht ans Tempolimit. Trotzdem würde niemand
    fordern, dass es keins mehr geben soll! Geistigen Eigentum und reales Eigentum sind für uns
    Ausdruck der menschlichen Individualität und Schaffenskraft und dürfen nicht grundlos
    vergemeinschaftet werden.

    Grundsätzlich habe ich zu diesem Thema schon etwas gesagt, aber ich muss doch einmal zynisch sein (auch wenns nicht ums grundsätzliche geht, sondern nur um Autobahnen): Klick (Punkt „Tempolimit auf Autobahnen“). ;)

    Kommen wir also bei den Punkten zur Auseinandersetzung mit den PIRATEN an.

    Los gehts.

    Schlagsatz: „Die Piratenpartei hat den Charme der Außerparlamentarischen Opposition (APO), aber auch ihr Durchsetzungsvermögen!“

    Euer Text:

    Wenn etwas Neues auf den Markt kommt, ist es meistens interessant. Im politischen Raum
    besonders dann, wenn es gegen den „Mainstream“ oder das „Establishment“ gerichtet ist. Die
    Piratenpartei bedienen sich dieser Mechanik, genau wie es die Grünen nach ihrer Gründung
    1980 getan haben. Wer nicht „drin“ ist, kann natürlich ordentlich Kritik austeilen, kann aber
    eben auch nichts durchsetzen. Selbst 134.014 Unterzeichner der Online-Petition gegen die
    Internetsperre haben die Große Koalition nicht gestört. Etwas ändern kann nur der, der erfahren
    und vor allem in der Regierung ist!

    Uns mit der APO zu vergleichen ist vielleicht etwas gewagt. Wir schreien weder Ho-Ho-Ho-Chi-Minh noch demonstrieren die Gewerkschaften gegen uns. Was richtig ist: „Wer nicht „drin“ ist, kann natürlich ordentlich Kritik austeilen […]“. Stimmt für euch als Opposition im Bundestag dann also genauso. Falsch ist: „Etwas ändern kann nur der, der erfahren und vor allem in der Regierung ist!“, denn, um bei eurem Beispiel zu bleiben, die APO musste auch keine IPO oder gar IPR sein, um die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Deutschland maßgeblich voranzutreiben. Ganz ehrlich: Diese Denkweise liest sich wie ein Top-Down statt eines Bottom-Up Verständnisses von Demokratie.

    Schlagsatz: „Die Piratenpartei ist gerade ‚in’!“

    Euer Text:

    Die Piratenpartei ist zwar eine Partei, aber sie ist vor allem auch eine Protestbewegung. Junge
    Leute, die mit dem Internet aufgewachsen sind, fühlen sich nicht ernst genommen und
    unverstanden. Es geht nicht unbedingt um Politik, es geht darum, den „Alten“ und „Internet-
    Ausdruckern“ eins auszuwischen.

    Mag sein, dass wir ‚in‘ sind, auch wenn ich unseren potentiellen Wählern zutraue doch etwas ausgereiftere Kategorien zu nutzen. Aber ganz ehrlich. Uns gehts hier nicht darum den Internetausdruckern eins auszuwischen. Wir meinen das alles ernst. ICH will etwas verändern und ICH und VIELE ANDERE haben in der PP einen Platz zum verweilen gefunden. Und auch wenn wir mit unserem Image spielen und es wirklich brutal ausleben: Ihr seid doch eigentlich nur neid’sch :P.

    Schlagsatz: „Die Piraten Partei hat mit Bürgerrechte, Geistiges Eigentum und ein bisschen Bildung gerade mal 2 ½ Themen!“

    Euer Text:

    Zuerst wollte die Piratenpartei ihre Anliegen nicht verwässern, jetzt überlegt sie doch weitere
    Programmatik zu entwickeln. Und wenn sie in die Regierung kommen würden, würden sie nach
    eigener Aussage abgesehen von den 2 ½ Themen die Positionen der anderen übernehmen
    (http://www.youtube.com/watch?v=-8QHicuTBV0&feature=related). Damit kann man wohl
    kaum die drängenden Probleme in Deutschland lösen (Klimawandel, Finanz- und
    Wirtschaftskrise, etc.).

    Wir verwässern unser Programm nicht, sondern erweitern es, wenn wir einen Basiskonsens gefunden haben. Und das wir es erweitern haben wir nicht erst vor 2 Wochen beschlossen sondern das hat sich schon vor über 2 Jahren herauskristallisiert (soll ich euch die Mails von der Mailingliste raussuchen?). Im Übrigen: Nehmen wir mal an ihr (die FDP) würdet bei der Bundestagswahl stärkste Fraktion werden (Gott bewahre) und wir koalieren mit euch. Wenn wir dann bei allen Themen, zu denen wir kein Programm haben, mit euch Stimmen und damit nicht die drängenden Probleme in Deutschland lösen, dann liegt das doch an euch oder ;)?

    Letzer Schlagsatz: „Die Piratenpartei will das Urheberrecht faktisch abschaffen und Spezialwissen enteignen!“

    Euer Text:

    Die Piratenpartei schießt mir Ihrer Position über das Ziel hinaus. Sie will das Urheberrecht im
    nicht-kommerziellen Bereich faktisch abschaffen und im kommerziellen Bereich
    vergesellschaften. Dies kommt einer Enteignung gleich. Der Urheber kann dann nicht mehr frei
    über seine Schöpfung verfügen, er muss sich bevormunden lassen. Der Anreiz etwas zu
    erschaffen und damit auch für Innovationen und Wirtschaftswachstum zu sorgen, geht
    verloren.

    Vergesellschaften hört sich irgendwie kommunistisch an, oder? Wir enteignen auch niemanden und wir schaffen auch kein Urheberrecht ab. Wir passen es an die Realität an und für die sind Gesetze eigentlich gemacht. Ich glaube ihr bringt hier tatsächlich etwas mit OpenAccess, Urheberrecht und tralala durcheinander. So etwa in Richtung Heidelberger Appell. Ganz herzliche Bitte: Stöbert doch mal ein wenig im Wiki, weil ich jetzt gerade nicht zum Rundumschlag ausholen möchte und auch lessig.org ist euch wärmstens empfohlen.

    Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit, ich bin müde

    gude nacht

    PS: Das PDF:
    Arguliner.Piratenpartei_03

    PPS: Ach ja…..die Mail:

    Lieber xxx,

    in den vergangenen Wochen und Monaten ist die Piratenpartei innerhalb
    unserer Zielgruppe zu einem ernstzunehmenden Phänomen geworden. Dies ist
    nachvollziehbar, da ein relevanter Teil unserer Generation zu Recht den
    Eindruck hat, dass sehr viele heute verantwortliche Politiker die neuen
    Medien gar nicht richtig verstehen. Aus diesem Defizit speisen sich die
    derzeitigen Achtungserfolge der Piratenpartei und ein solcher Warnschuss
    an die älteren Politiker ist grundsätzlich auch zu begrüßen. Dem Entstehen
    einer Konkurrenzorganisation sollten wir jedoch nicht tatenlos zusehen.
    Denn: Bürgerrechts- und freiheitsaffine jungen Menschen sollten und können
    wir für vor allem für die Liberalen gewinnen!

    Die wichtigste Vorraussetzung hier ist: Cool bleiben! Die Piraten sind
    derzeit „in“, sie haben den Reiz des Neuen, in der Netzwelt gibt es viel
    Zuspruch. Dennoch ist ein Einzug der Piraten in den Bundestag weiterhin
    sehr unrealistisch. Wir sollten diese daher keinesfalls selbst weiter ins
    Gespräch bringen oder anderswie aufwerten. Aber wir müssen argumentativ
    gegenhalten, sobald das Thema aufkommt. Es muss klar werden, dass wir im
    Gegensatz zu den Piraten für die Bürgerrechte in der nächsten
    Bundesregierung auch wirklich etwas erreichen können und erreichen werden
    – und zwar auch über die Netzsperren hinaus. Wir müssen aber auch deutlich
    machen, dass es eine Stärke ist, dass wir ein ganzheitliches Programm
    haben. Weil junge Menschen sich zum Beispiel auch dafür interessieren, ob
    sie einen Job finden oder wie es mit der Generationengerechtigkeit weiter
    geht. Um Euch hierbei zu unterstützen, hat der Bundesvorstand ganz aktuell
    einen Arguliner zum Thema „Piratenpartei“ aufgelegt, den Du ab sofort im
    internen Bereich auf www.julis.de findest. Wenn Du nicht weißt wie Du Dich
    einloggen kannst oder Fragen zum internen Bereich haben solltest – melde
    Dich einfach in der Bundesgeschäftsstelle!

    Schau Dir den Arguliner bitte einmal an und hilf in den nächsten Wochen
    weiter mit, das Thema Bürgerrechte im Wahlkampf zu thematisieren! Denn für
    uns ist klar: Wer für den Schutz der Bürgerrechte ist, muss FDP wählen!
    Und je mehr JuLis in den Parlamenten sitzen, desto besser für die
    Bürgerrechte!

    Viel Erfolg und herzliche Grüße,

    xxx

  6. Nur dadurch, dass man etwas oft genug behauptet…

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 16. Juli 2009 · Einen Kommentar hinterlassen 

    macht man aus einer Lüge keine Tatsache.

    Vielleicht lernt das auch irgendwann unsere unwerte Frau von der Leyen.

  7. kennt ihr dieses komische gefühl

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 15. Juli 2009 · 1 Kommentar 

    wenn im gespräch irgendwo was verloren gegangen ist?

    leiaah:

    I don’t know if this is related but I‘M LOOKING FOR A CODE THAT AUTOREFRESHES THE PAGE EVERY 2 MINUTES. I‘ve created a thread for this last week but no one seemed to understand it. Does anyone know how?

    SystemWisdom:

    You could use a META tag for that effect, it is part of the HTML standard so it is client-side code, and nearly all browsers recognize it.. It is not PHP related..

    An example of the tag you need:

    Example filename = index.html

    CODE
    <html>
    <head>
    <meta http-equiv=“Refresh“ content=“120;URL=index.html“>
    </head>
    <body>
    blah blah blah..
    </body>
    </html>

    That should work!

    fsoftball:

    Thanks SystemWisdom.

    Can you please explain what the code will actually do?

    ??

    via trap17.com

  8. (taz == tagesschau.de) = true

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 4. Juli 2009 · Einen Kommentar hinterlassen 

    Liebe taz,

    seit über 2 Jahren hab ich dich jetzt schon im Abo, wenn auch mit Unterbrechung. Aber das wirst du mir sicherlich nicht übel nehmen, oder? Was ich dir hingegen übel nehme, ist, dass ich sowohl bei tagesschau.de, als auch bei dir zu den kürzlich erfolgten Urteilen im Bereich Sozialrecht durch das Bundessozialgericht fast genau den gleichen Text lese. Ich erwarte ja gar nicht, dass du den kompletten Text, der dir über die entsprechenden Pressestellen reinflattert, einmal umformulierst. Was ich aber von dir als Rechtslaie erwarte ist, dass du Formulierungen wie „Es gibt aber auch sehr fordernde Leistungsempfänger.“ dir wenigstens einmal zu Herzen nimmst und dich fragst, ob du sie so übernehmen kannst. Und weil du eben einmal copy/paste betrieben hast, hatte ich nicht das Gefühl, dass du dir überhaupt etwas zu Herzen genommen hast. Also liebe taz. Ich kaufe dich, um halbwegs ordentlichen Journalismus in den Händen zu halten und nicht, um dpa oder ap Meldungen runtergerattert zu bekommen. Denn wenn das der Fall wäre, könnte ich ja auch weiter tagesschau.de lesen, oder?

    Danke.

  9. Wehe dir die Hammel sind los!

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 30. Juni 2009 · 5 Kommentare 

    /me verfolgt gerade ganz gespannt diesen Blogpost bei spreeblick.com inklusive 3km langer Kommentarliste.

    Was immer wieder beruhigend ist: Es gibt überall Volltrottel. Ganz viele. Und ich finde es wirklich wichtig, dass es im Leben Konstanten gibt, an denen man sich orientieren kann. Das wäre eine davon.

    Tun wir das doch mal auseinanderwurschteln:

    1. Vorwurf: Die haben rechts und links gesagt!

    Ähh ja. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das die letzten Tage runtergerasselt hab: So what? Die Piratenpartei schließt in ihrem Grundsatz und auch vom Selbstverständnis her totalitäre, faschistische oder irgendwie undemokratische Strömungen aus und lehnt diese ab. Damit hätten wir schonmal n ganzen Teil der Braunen und Dunkelblödenroten ausgeschlossen. Keine NPD, DVU, REPs, DKP, SAV, MLPD oder weiß der Teufel. Die haben nämlich gut was an der Waffel. Schaun wir mal weiter. CDU und SPD machen sich aber natürlich auch ganz gut als Feindbilder und da werden dann gleich Phrasen verschossen wie „damit machen sie sich für mich unwählbar“ (auch wenn ich jetzt geneigt bin, wieder zu sagen: So what? – ich probier mal n Piratenwahlspruch: „Denk selbst“). Tatsache ist: In der SPD und der CDU gibt es ganz fürchterlich viele Holzköppe. Aber unter den 500000000000000 Trilliarden Mitgliedern soll kein einziger sein, der noch Sinn und Verstand hat? Kommt Leute. Das ist doch kein homogener Wabber sone Partei. Meint ihr das ernst?

    An der Aussage ist also nichts schlimmes. Wirklich gar nichts. Es mag vielleicht manchen gegen den Strich gehen, dass hier kein

    *mecker*mecker*mecker*Aber rechts geht gar nicht*mecker*mecker*mecker*

    oder

    *mecker*mecker*mecker*Aber links geht gar nicht*mecker*mecker*mecker*

    kommt, aber was solls auch. Die Piraten suchen denkfähige Menschen. Und diese Sorte von Mensch kann man dann auch halbwegs gut mit Argumenten (krasses Schlagwort!!!1) beackern.

    2. Vorwurf: Die sollen erstmal Position zu XY beziehen!

    Ja. In Arbeit. Äh. Also. Wir probieren das mal.

    Wer meiner Leser ist gegen (jetzt kommts) Mord? 99.999999999999999999999999999999999999999999999%?

    Wirklich? Super!

    Dann können wir ja jetzt für alle anderen Themen von Agrarpolitik bis Zensurgesetze in 0,nix ein Superkrasstotaltollesprogramm schreiben. Mit 283723038943289 Seiten (versteht sich). Immerhin sind wir bei Mord einer Meinung.

    Ja. Stellt sich das irgendjemand so vor? Dann ab in die Anstalt.
    Die Piraten haben sich zusammengefunden über die Themenkomplexe: Urheberrecht, Überwachungsgesetze (Innere Sicherheit), IT und Internet, Patentrecht, OpenAccess und sicherlich noch einige andere. Diese Themenkomplexe werden auch im Programm aufgegriffen und zu diesen Themen werden auch Inhalte und Ideen entwickelt. Alle anderen Bereiche sind einfach schwierig, weil es nicht die eine Meinung gibt (und übrigens auch nicht das eine Wissen). Und mein Gott. Wenn jetzt jemand nochmal schreit: „Ihr macht euch damit für mich unwählbar.“ Ja, was denn? Dann ist das so. Solln wir jetzt traurig gucken? Meine Fresse. Man muss ja nicht aus jedem Scheiß ne Betroffenheitsdiskussion basteln.

    Und allen, die sich über ein zu kurzes Programm beschweren sei gesagt: IHR seid _ALLE_ eingeladen daran mitzuarbeiten! Wirklich!

    3. Vorwurf: Der Seipenbusch!

    …ist ein Mensch. Man darf die Aussage aus dem Blog übrigens auch suboptimal finden. Ist alles in Ordnung. Aber bitte, also irgendwie. „Oh ja doch, der ist stellvertretender Vorsitzender. Der ist Führer, ähh aber schonmal stellvertretender Vorsitzender!“

    Jens Seipenbusch ist stellvertretender Vorsitzender. In diese Position wurde er gewählt. Er ist deswegen aber trotzdem noch nicht irgendeine komische Leitfigur. Ich weiß manchmal nicht was die Leute denken. Die Piraten sind eine absolut basisdemokratische Organisationsgemeinschaft, in der, auch aus Mangel an finanziellen Mitteln, alles selbst gemacht wird. Wer sich mal intern die Strukturen angucken würde, fände einen riesen haufen an AGs zu jedem verrückten Thema. Ohne das Parteiengesetz zu kennen: Ich könnte mir vorstellen, dass (wenigstens) diese Strukturen (GenSek, LVs, etc. pp.) gesetzlich vorgegeben sind und das ohne diese Vorgaben vielleicht ein Vorsitzender gar nicht existieren würde. Was ich sagen will: Wenn nicht alle ständig auf das Obrigkeitsding abfahren würden, hätten wir dieses komische Problem nicht.

    Danke.

  10. IRC

    Veröffentlicht von Konrad Mohrfeldt am 20. März 2009 · Einen Kommentar hinterlassen 

    IRC (=Internet Relay Chat) ist überall das gleiche.

    Im Channel sitzen 50 Leute, davon sind mindestens 50% seit 2000 im idle-Modus.

    Von den restlichen 50% sind 15% Ops und 10% Halfops, weil sie seit 2000 nicht idlen sondern was schreiben. Und das was sie schreiben, sieht _immer_ so aus:

    16:57 [ schnatta] hmm. this problem seems to be qt-gtk related
    16:58 [@directhex] most are
    16:59 [@cj] directhex: take world hunger, for instance
    17:00 [@directhex] cj, that’s definitely related
    17:02 [@cj] mmm hmm
    17:11 [ tynar] where is jonp?
    17:16 [@directhex] hiding

    Immer! *gg*

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