Kürzen wirs doch einfach mal auf 250 Euro
Martin Lindner von der Berliner FDP hat gefordert, dass der heutige Alg II Satz um 30% gekürzt wird. Das wären dann genau 251,30 €, die da übrig bleiben.
Denen [Menschen, die Arbeitslosengeld 2 beziehen] kann ich nicht genau so viel überweisen wie einem, der morgens aufsteht und Busfahren geht. Das ist nicht gerecht.
Und damit hast du völlig recht.
Nur irgendwas an deinem Gedankengang kommt mir eigenartig vor.
Lieber Martin,
weil die Person, die arbeiten geht, genauso viel Geld erhält, wie eine Person, die Arbeitslosengeld II bezieht, forderst du, dass die Regelleistung gesenkt wird?
*einmal irgendwie wild den Kopf schüttel*
Ne nochmal,
der Regelleistungssatz soll gesenkt werden, damit der- oder diejenige, der/die arbeitet, mehr Geld erhält als ein Empfänger von Alg II?
Merkst du was? Nein? Ne, bei dir warte ich auch nicht mehr drauf.
via morgenpost
Dein Staat, dein Richter, dein Henker
Ich hab mir den Artikel des Herrn Dr. Schäuble noch gar nicht durchgelesen, sondern eben nur einmal drüber gescrollt und weiß trotzdem schon wieder, dass ich mich mit Bockmist belasten werde. Das Ding ist schon von 2007, ich bin eben beim Pantoffelpunk dran hängen geblieben.
Ins Auge gestochen ist mir das Wort „Leviathan“. Die dazugehörige Verbindung war auch genau die, die ich im Kopf hatte: Thomas Hobbes.
Spätestens seit Thomas Hobbes’ »Leviathan« wird es als Ziel staatlicher Gewalt angesehen, ein Leben in Sicherheit zu ermöglichen.
Ich weiß ja nich, wies mit Thomas Hobbes auf Haupt-, und Realschule aussieht. Zumindest auf dem Gymnasium lernt jeder halbwegs intelligente Schüler, und das soll jetzt gar nicht den evtl. Einfluss Hobbes auf derlei Theorien leugnen oder schmälern, dass der liebe Thomas in einer Zeit gelebt hat, die zumindest nicht sonderlich gewaltfrei war. Ja und was man auch lernt ist, dass das den Mann geprägt hat. Nachhaltig. Das weiß sogar die Wikipedia.
Die Angst vor der Gewalt in Folge politischer Auseinandersetzungen – im England des 17. Jahrhunderts vor allem als Bürgerkrieg zwischen König und Parlament, zwischen verschiedenen gesellschaftlich und religiös differenzierten Gruppen – ist ein bestimmendes Element im Leben wie in der politischen Philosophie Thomas Hobbes geblieben.
Darauf möchte ich gar nicht weiter eingehen. Aber wie schon so manches mal stelle ich mir in stiller Besorgnis die Frage:
Wer zum Geier ist eigentlich auf die bescheuerte Idee gekommen, ein Anschlagsopfer als Bundesinnenminister einzusetzen?!