Partition in verschlüsseltem LVM aus Festplattenimage mounten

Vor ein paar Tagen ist mir mein NC6000 zum zweiten mal kaputt gegangen (Mainboard futsch). Da ich nicht wieder Lust hatte Geld in dieses doch schon etwas betagte Stück Technik zu investieren, ist es dann ein neues Thinkpad T400 geworden.

Die Daten brauchte ich aber trotzdem. Da ich selbst keinen entsprechenden Adapter hatte, hab ich mir von einem Freund ein Festplattenimage anlegen lassen mit dd.

dd if=/dev/sdb of=konradhdd bs=10M

Das hab ich mir dann auf meinen neuen Laptop kopiert. Nun kann man aber nicht so ohne weiteres ein komplettes Image (samt aller Partitionen) irgendwo mounten. Das Prozedere ist allerdings auch nicht fürchterlich kompliziert.

Mein Festplattenimage enthält eine NTFS Parition mit Windows XP darauf, eine Linux Boot Partition und das verschlüsselte LVM.

Zuerst brauchen wir die Offsets an denen die entsprechenden Partitionen beginnen in der Datei. Dazu eignet sich ganz hervorragend dieses Shell-Script (Script zur Ermittlung der Mountoptionen). Übergeben wird nur der Dateiname des Festplattenimages.

konrad@rumpelstilzchen:~$ ./help-mount-image.sh konradhdd

konradhdd1 63 10493279 5246608+ 7 HPFS/NTFS
mount -o loop,ro,offset=32256 konradhdd /mnt

konradhdd2 10493280 10886399 196560 83 Linux
mount -o loop,ro,offset=5372559360 konradhdd /mnt

konradhdd3 10886400 58605119 23859360 5 Extended
Ignoriere extended partition

konradhdd5 10886463 58605119 23859328+ 83 Linux
mount -o loop,ro,offset=5573869056 konradhdd /mnt

Die mount-Befehle interessieren relativ wenig. Wichtig ist das Offset. Der für mich relevante letzte Eintrag hat das Offset 5573869056. Jetzt muss die entsprechende Partition aus dem Image als Loop-Device eingebunden werden.

Zuerst muss man rausfinden, welches Loop-Device genutzt werden kann. Das geht folgendermaßen:

konrad@rumpelstilzchen:~$ sudo losetup -f
/dev/loop0

Tadaa:

konrad@rumpelstilzchen:~$ sudo losetup -o 5573869056 /dev/loop0 konradhdd

An und für sich sollte man noch ein -r übergeben damit im Image nicht herumgeschrieben wird. Da ich aber weiß, dass mein Dateisystem defekt ist, hab ich das gelassen ;). Als nächstes besorgt man sich mit cryptsetup das verschlüsselte LVM.

konrad@rumpelstilzchen:~$ sudo cryptsetup luksOpen /dev/loop0 crypto
Enter passphrase for /dev/loop0: dein_passwort_eingeben
Key slot 0 unlocked.

Um das LVM jetzt zu aktivieren braucht man die Befehle vgscan und vgchange. Dadurch wird erst nach verfügbaren LVMs gesucht und danach werden sie aktiviert.

konrad@rumpelstilzchen:~$ sudo vgscan
Reading all physical volumes. This may take a while…
Found volume group „crypt“ using metadata type lvm2
Found volume group „rumpelstilzchen“ using metadata type lvm2
konrad@rumpelstilzchen:~$ sudo vgchange -ay
2 logical volume(s) in volume group „crypt“ now active
2 logical volume(s) in volume group „rumpelstilzchen“ now active

Mit:

konrad@rumpelstilzchen:~$ mkdir altesrootdateisystem
konrad@rumpelstilzchen:~$ sudo mount /dev/crypt/root altesrootdateisystem/

wird jetzt ein mount Ordner erzeugt und die alte Root Partition gemountet. Die Information „crypt“ stammt aus den angaben von vgscan bzw. vgchange.

Ein:

konrad@rumpelstilzchen:~$ ls altesrootdateisystem/
bin boot cdrom dev etc home initrd.img lib lost+found media mnt opt proc root sbin selinux srv sys tmp usr var vmlinuz

offenbart jetzt das alte Dateisystem. Fertig :).

Schlüssel raten

Dreckiges Keypad

Dreckiges Keypad

Irgendetwas sagt mir, dass die Anzahl der durchzuprobierenden Nummern stark eingeschränkt werden kann. Aber was nur…

Antifa Anti-Agressionstraining

:o)

Auf der Suche nach ner Fahrt von Berlin nach Rostock: Epic Quote #1

Fahre vom Hauptbahnhof nach Rostock.

Bitte um 8.30 Uhr am Fahrkartenautomaten treffen.

He probably did it for teh lulz.

Kleines Update zum Widget

Mein erstes selbstgebasteltes Widget gibt’s jetzt in der Version 0.1.1.

Es unterstützt jetzt:

  • Tiefenbeschränkung
  • Nutzerdefinierte Angabe einer ID für die generierte Liste
  • komplettes Auslassen all des Klimselbimsels (Widget Wrapper li und h2) wenn der Title leer ist

Viel Spaß damit. Download.

Wordpress: Seiten und Kategorien in einer Liste darstellen

Es gibt so ein, zwei Dinge in Wordpress, die vermisse ich etwas und dazu gehört eindeutig die Möglichkeit, die Trennung von Seiten und Kategorien aufzuheben und sie gemeinsam darzustellen. Es ist mir völlig Latte ob die Sache im Backend bestehen bleibt (ist ja auch nicht ganz unpraktisch), allerdings ist es dem User einer Seite auch völlig Latte ob der nächste Link auf eine Seite oder eine Kategorie zeigt. Fakt ist: Beides ist Content.

Hier auf dieser Seite stört mich das nicht so sehr und ich gehe auch davon aus, dass mein Publikum die Trennung von Seiten und Kategorien gewöhnt ist. Für andere Seiten an denen ich arbeite ist das allerdings problematisch. Für KOP-Berlin habe ich schon mal in 5 Minuten etwas runtergerackert, allerdings ist mir das damals bei mehr als 2 Ebenen um die Ohren geflogen (mehr hatte ich da auch nicht gebraucht) und von angenehmer Einbindung kann auch keine Rede sein. Die Funktionsaufrufe mussten direkt ins Template gehackt werden, die Datei mit den Funktionen war Bestandteil des Themes. Alles irgendwie dirty.

Auf Anraten des Herrn Nachbarn habe ich diese kleine Softwarelösung jetzt einmal komplett überarbeitet und zu einem Widget umgebaut.

Das Widget unterstützt bisher folgendes:

Einschränkungen:

  • Keine Tiefe definierbar (kommt – und lässt sich über Excludes „notfallbehelfen“ *g*)
  • Keine gesonderten Formatierungen
  • Sortierung nur auf erster Ebene

Einschränkung 1 dürfte relativ schnell erledigt sein und wird auch nachgereicht. Einschränkung 2 werde ich nach und nach (von Nachfrage abhängig) fixen. Einschränkung 3 – keine Lust, brauch ich nicht, keine Ahnung, ob ich da fleißig bin.

Kleines Anwendungsbeispiel:

Konfiguration PageCat List WidgetDie Konfiguration ist noch nicht simpel, aber sie ist machbar mit ein wenig Denke. Wer will kann gerne eine entsprechende Oberfläche bauen, ich habe dafür keine Zeit ;).Trotzdem eine kurze Erläuterung:
In Order (bzw. Reihenfolge) werden die IDs der Kategorien und Seiten in der Reihenfolge angegeben, wie sie letztendlich auf der Seite erscheinen sollen. An jede Page ID wird zusätzlich ein kleines „p“ rangehängt. Jedes Element, dass nicht in dieser Liste erscheint, wird später einfach hinten dran gehängt.

Hier im Beispiel werden erst die Kategorien 5 und 14 angezeigt, danach kommen die Seiten 8 und 53, dann die Kategorie 15, die Seite 55 und schlussendlich die Kategorie 17. Also:

5,14,8p,53p,15,55p,17

In den Category Args kann man die Argumente übergeben, die man auch der Wordpress Funktion get_categories übergeben könnte.

Im Beispiel werden die Kategorien 1 und 3 nicht mit anzeigt und außerdem werden auch leere Kategorien gelistet.

exclude=1,3&hide_empty=0&title_li=

Für die Page Args gilt genau das gleiche.

Das Beispiel schließt die Seiten 74 und 3 aus der Darstellung aus.

exclude=74,3&title_li=

Wer das Plugin installieren will, schiebt es in den Plugin Ordner, aktiviert es in Wordpress, geht in die Widgetansicht und zieht das Widget in eine/die Sidebar.

Das Widget selbst gibts natürlich für lau, der Code ist unter der GPLv3 lizenziert. Ich lade gerne jeden ein mir Fehler um die Ohren zu hauen oder Verbesserungen vorzunehmen. Ich setze sehr auf die Eitelkeit von Programmierern und ihre sture Begeisterung fürs „ich-kanns-besser“ ;o).

Sobald ich Zeit habe, landet das Plugin dann auch im offiziellen WP Plugin Verzeichnis und wird dann wahrscheinlich auch so allerlei Updatekram und son Käse bekommen. (Noch) Kein Plan wie das geht.

Also dann. Viel Spaß damit und wer Probleme hat, darf sich melden ;).

Hier der Download: Klick!

Update gibt’s hier.

Vom Weg abgekommen

Am 02. November ist endlich das neue Katatonia Album, auf das ich solange gewartet habe, erschienen. Ich weiß jetzt gar nicht genau wann der Vorgänger, The great cold distance, erschienen ist. 3 Jahre dürftens aber ungefähr gewesen sein, die da ins Land gezogen sind.

Nun ja. Jetzt ist es da. Und ich stehe, obwohl die Platte nun schon ein paar Runden gedreht hat, doch etwas ratlos da. Es ist nicht das ganz alte Katatonia, was ich da höre, nicht das alte und auch nicht das vom letzten Album.

Es ist irgendetwas anderes. Ich höre tragende elektronische Klänge (es mag schon immer elektronische Elemente gegeben haben, aber die waren lange nicht so vordergründig -- zumindest hab ich sie nie so wahrgenommen), ich höre wieder mal Melodien, bei denen es mir kalt den Rücken runterläuft, ich höre ordentlich Gitarren und ich höre tja, irgendwas anderes.

Was ich Katatonia wirklich an diesem Album lassen will und muss: Sie beherrschen ihre Instrumente. Egal welcher Stil gespielt wird, ich habe immer das Gefühl, dass auf sehr hohem Niveau gespielt wird. Und über die Stimme vom Herrn Renkse brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Die hat nach wie vor eine Intensität und schaurige Gewaltigkeit, die da wirklich ihresgleichen sucht. Hut ab.

Aber ein Album besteht ja nicht nur aus dem Gefummel der Musiker an ihren Geräten und ner stimmigen Gesangseinlage.

Tatsächlich hat Katatonia, wie oben schon angedeutet, eine Menge Einflüsse auf diesem Album vereinigt. Und an einigen habe ich tatsächlich etwas zu knabbern.

Ich nehme mal die Tracks für mich einzeln auseinander (und ich gehe nicht auf die Texte ein)

Track 01 -- Forsaker
Das Album legt mit einem Song los, den man wahrscheinlich auch auf dem letzten Album hätte finden können. Schwere Gitarren im Refrain, ruhiger dazwischen, eindringliche Stimme und ein paar wirklich sehr schön gebastelte Bridges, die zeigen wie gut Katatonia wirklich sind. Gefällt mir sehr gut (obwohl ich mich hier doch sehr einhören musste).

Track 02 -- The Longest Year
The Longest Year hat eine ganze Menge an elektronischem Begleitwerk. Zu meinem Erstaunen ist es aber trotzdem (trotzdem ist vielleicht zu viel gesagt -- ich höre auch sehr viele elektronische Musik) eines meiner Lieblingsstücke auf der Scheibe und der Refrain haut mich regelmäßig aus den Schuhen.

Track 03 -- Idle Blood
Idle Blood finde ich sehr schwierig. Es ist keinesfalls ein schlechtes Lied, aber irgendwie auch nicht so ganz was ich erwarte. Ehrlich gesagt erinnert mich der Song sehr stark an Lieder von Porcupine Tree und ganz ehrlich, die gehen mir musikalisch ziemlich aufn Keks. Die haben nämlich unterwegs ihre Gitarren vergessen ^^. Ich habe jedenfalls bisher kaum Gefallen an diesem Lied gefunden.

Track 04 -- Onward Into Battle
Schöne Stimme, gute Instrumentation, nette Bridge. Kracht vielleicht ein bisschen wenig, aber solide. Für Katatonia aber nichts außergewöhnliches.

Track 05 -- Liberation
Wieder ein solider Song. Aber irgendwie, wie der letzte, nichts halbes und nichts ganzes.

Track 06 -- The Promise Of Deceit
Ja den find ich gut. Haut nicht fürchterlich rein, aber hat ne sehr stimmige Instrumentation. Kein Riesenknüller, aber einer der besseren Songs auf dem Album wie ich finde.

Track 07 -- Nephilim
Joar gefällt. Nix besonderes. Das ist tatsächlich auch ein wenig schwierig. Der Mittelteil des Albums geht wirklich halbwegs unter. Die Lieder ähneln sich z.T. sehr oder haben zumindest keine großartigen Impulse, die einen aufhorchen lassen.

Track 08 -- New Night
Jaaa! Super. Dieser Track gefällt mir sehr gut. Ruhig zwischen den Refrains und schön schwere Gitarren im Refrain. Super Stimme, klasse Melodie, ein wenig Klavier. Ich steh drauf.

Track 09 -- Inheritance
Ruhiger Song, viele elektronische Spielerein. Stimme ist sehr vordergründig. Vielleicht ein wenig zuviel dran rumgedoktort, aber alles in allem kann man den gut hören.

Track 10 -- Day And Then The Shade
Ist wohl irgendwie ganz gut. Viel Gitarre und ordentlich Drum. Melodie fehlt mir und endet abrupt -- aber das ist ja nicht das erste mal ^^.

Track 11 -- Ashen
Tja. Gilt quasi das gleiche wie für Track 11. Ordentliche Instrumentation (gutes Stück härter) aber mir fehlt irgendwie ne hybsche Melodie, die das Ganze zusammenhält. Schade eigentlich.

Track 12 -- Departer
Wieder sehr ruhig, Renkses Stimme ist teilweise etwas eigenartig.

Tja. Was soll ich sagen. Night is the New Day ist kein schlechtes Album. Ganz und gar nicht. Ich hätte mir aber tatsächlich ein wenig mehr Härte gewünscht. Gerade die Tracks in der Mitte finde ich doch alle etwas farblos und auch die hinteren sind keine Überflieger wie ich finde. Forsaker, The Longest Year und New Night werden mir wahrscheinlich nachhaltig im Kopf bleiben, was für ein Katatonia Album bei mir keine wirklich gute Bilanz ist.

Und nun? Katatonia sind von dem Weg abgekommen, den sie mit The Great Cold Distance beschritten haben. Ob sie auch gleich vom rechten Weg abgekommen sind: Ich weiß es nicht. Vielleicht ist dieses Album auch nur der Schritt zu einem ganz anderen Katatonia-Erlebnis. Keine Ahnung.

Was solls. Die Scheibe wird noch ein paar Runden drehen. Und für alle dies vielleicht verpasst haben. Jonas Renkse hat mit Long Distance Calling einen Song aufgenommen. Und der haut richtig rein, find ich. N8 ;o).

Weltmarktführer

HarHarHar!

Zeile 4881 bis 4884 des Entwurfs des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und FDP zum Thema „Stiftung Datenschutz“:

Wir sind überzeugt, dass mit dieser Lösung auch der Technologiestandort Deutschland gestärkt wird, wenn datenschutzfreundliche Technik aus Deutschland mit geprüfter Qualität weltweit vertrieben werden kann.

Super. Dann sind wir nicht nur Marktführer im Verkaufen von Überwachungstechnik, sondern werden auch noch im Verkauf von Datenschutztechnik Spitzenreiter. Gott segne die Integrität deutscher Politiker!

Über die Toten nur Gutes?

Geht mir wech mit die scheiß Etiquette!

RIEGER IST TOT! JA DER!

SHALALALALALALALALA!

GO *#!$ YOURSELF

Entwurf des Koalitionsvertrages zwischen FDP und CDU/CSU für die 17te Legislaturperiode, Seite 96, Zeile 4580 – 4582

Die Aufgabenfelder des Fonds für Opfer rechtsextremistischer Gewalt sowie des
Bündnisses für Demokratie und Toleranz sollen auf jede Form extremistischer
Gewalt ausgeweitet werden.

Ihr scheiss Assis!

…musste mal raus

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